Anorexia nervosa (Magersucht)? DocTommy erklärt die Ursachen, Symptome sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Kapitel
00:00 – Intro
00:34 – Ursachen
01:17 – Symptome
03:37 – Diagnose
04:13 – Therapie
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Anorexia nervosa (Magersucht)
Anorexia nervosa, auch Magersucht genannt, ist eine schwere psychisch bedingte Essstörung, bei der Betroffene absichtlich ihr Essen stark einschränken, um ihr Gewicht drastisch zu reduzieren. Trotz des starken Gewichtsverlusts empfinden sie sich oft als zu dick und haben eine stark verzerrte Körperwahrnehmung. Die Krankheit beginnt häufig in der Jugend, vor allem bei Mädchen und jungen Frauen, kann aber auch Jungen und Männer betreffen. Die Betroffenen kämpfen mit einer tiefen Angst vor Gewichtszunahme und entwickeln strikte Essregeln, Ritualen und kontrollieren ihr Essen übermäßig. Anorexia nervosa ist komplex und hat neben psychischen auch schwere körperliche Folgen, die lebensbedrohlich sein können. Eine Behandlung erfordert meist Psychotherapie und medizinische Begleitung, da es wichtig ist, das gestörte Essverhalten zu normalisieren und die körperliche Gesundheit wieder herzustellen.
#DocTommy #AnorexiaNervosa #Magersucht #Gewichstverlust #Kontrollzwang
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I developed anorexia at the age of twelve, triggered by dieting. I lost about 15 kilograms, dropping to a weight of 27 kg (with a BMI of 12). I would pretend to eat but secretly throw away my food when my family wasn't looking. At school, I became obsessed with exercise and would constantly run up and down the hallways. Eventually, my body gave out, and I began receiving medical treatment. Although I was aware that I was somewhat thin, I didn't think I looked like a skeletal figure. I was struggling with friendships at school.
Meine Tochter ist am Freitag leider auf Grund von Magersucht verstorben 😢😢 diese Krankheit ist einfach nur schrecklich ein Teufelskreis 😢😢
Hab seit mehr als 10 Monaten eine mischform aus anorexie und bulimie. 😢
Ich möchte mich hierzu mal äußern. Ich bin selbst Mitarbeiter bei der TK (in der IT), ich bin aber ebenfalls ehrenamtlicher Fitnesstrainer, ich lebe selbst den Fitnesslifestyle und ich bin seit über einem Jahrzehnt selbst auf Diät (mit leichtem Übergewicht, als Fitnesssportler/Boxer).
Ich habe in meiner Zeit einige Magersüchtige Frauen kennengelernt. Grundsätzlich ist es leichter dünn zu sein (und zu bleiben), wenn man viel isst. Ausgenommen davon sind kurze Definitionsphasen, die von einem Fitnesstrainer begleitet werden müssen. In meiner Erfahrung hat es einigen Magersucht-Betroffenen geholfen mit mir in den Austausch zu gehen, ein Gespräch über gesunde vollwertige Ernährung zu führen und ein alltagstaugliches Fitnessprogramm zu bekommen (vorzugsweise Bodyweight/HIIT für daheim). Es ist wichtig die Wahrnehmug dafür zu vermitteln, dass man nicht direkt dicker wird, wenn man viel isst, und dass wenig oder zu wenig zu essen, nicht wirklich "dünner macht".
Man erreicht aber auch nicht jeden in so einem Gespräch.
Aber es ist bei der Erkrankung nicht eigentlich auch so, dass sie nicht immer direkt alle total dünn sind, sondern eigentlich in einem Normalgewicht fallen und daher gar nicht auffällt, dass sie diese Erkrankung haben?
Super interessant
Ein Hirnforscher sagte mal, Magersucht ist eine zum Glück meist vorübergehende Hirnkrankheit und ich stimme ihm da zu. Meine Schwester erkrankte mit 13,5 Jahren an Anorexia nervosa. Die Symptome waren: keine Krankheitseinsicht, extreme Kontrolle ob und was anderes essen, extremer Zwang über Essen Gewicht und Abnehmen nachzudenken, andere beschuldigen selbst magersüchtig zu sein, extremes Daraufachten das andere auch ja genug aßen, negative Persönlichkeitsveränderungen sie wurde u.a sehr manipulativ, Schlafstörungen, Aggressivität Depressionen usw. Die Psychologen und das Klinikpersonal hatten null Ahnung. Die dachten sie müssten die Patientinnen einfach nur zum Essen kriegen, damit sie zunahmen, und sie würden so die Magersucht heilen. Bei den Gesprächen mit den Psychologen gab meine Schwester sich bewusst einsichtig und beschuldigte andere aus der Familie auch nicht zu essen und auch mich weil ich ebenfalls dünn war, beschuldigte sie der Magersucht. Ich war untergewichtig aber gesund und aktiv, sie alleine zeigte alle Symptome der Magersucht. Die Aufenthalte in der Klinik brachten überhaupt nichts. Es wurde zum Glück von selbst wieder besser, da war sie 16/17. Sie aß, nahm an Gewicht zu, zeigte aber immer noch die Symptome wie extreme Zwang über essen nachzudenken, in der letzten Klinik wurde sie gewogen und die Ärztin rief erstaunt: "Du bist ja gar nicht zu leicht aka magersüchtig." Bekloppt! Zum Glück verschwanden alle Symptome, meine Schwester würde wieder gesund und auch nicht mehr rückfällig.
Ich habe anorexie mit normalgewicht , da ich vohrher übergewichtig wahr .
Jetzt muss ich bald in die klinik , da ich starke psychische und körperliche probleme bekommen habe .
Alles was du gesagt hast trifft bei mir stark zu und danke das du das mit dem bmi nicht erwähnt hast .
Denn magersucht kann jeden treffen .
Ganz ehrlich, inhaltlich informativ. Aber was soll diese Hintergrundmusik und die ständigen Schnitte und Veränderungen der Kameraperspektiven? Stress pur. Sollen hier die Sehgewohnheiten der jüngeren Menschen angesprochen werden? Das geht auch anders.
Ein sehr gutes Video! Danke 👏
Ich habe über ca. 4 Jahre sehr wenig gegessen (≈1000 kcal) und dadurch abgenommen. Keine Magersucht, aber körperliche Folgen wie Haarausfall. Seit Januar 2025 esse ich wieder normal und habe zugenommen.
Meine Frage: Wie lange dauert es nach so langer Unterversorgung, bis sich der Stoffwechsel stabilisiert, und ab wann wäre eine erneute, gesunde Diät sinnvoll möglich?
Erkläre mir lieber das Gegenteil. Bierbauch nervosa. Mit Therapie bitte.🧐
Endlich mal ein Beitrag ohne BMI. Essstörungen sind nämlich psychische Störungen, keine Gewichtsstörungen. Ich hab Anorexie mit Normalgewicht.
Sind 49kg auf 184cm zu viel
Ich hatte 7 Jahre Magersucht, was da abgeht kann niemand verstehen der es nicht selbst hatte
Ein tipp an alle die helfen wollen….niemals drohen mit dem essen
Ich wurde immer mit Zwangsernährung bedroht das hat dazu geführt dass ich allein aus Frust noch weniger gegessen habe
Zum Schluss waren es nur noch zwei kekse am Tag
Eine bekanntin von mir hatte Anorexia nervosa und seid einiger Zeit bekomme ich öfters zu hören das sie aktuell immer mehr isst also auch vorallem süßes und fettiges und große essensmengen obwohl sie schon lange satt ist und danach plagt sie immer von Schuldgefühlen wie kann ich ihr da am besten helfen?
Ich finde super, dass der BMI hier nicht genannt wurde. Nicht alle Menschen mit Anorexia Nervosa haben einen untergewichtigen BMI, im ICD-11 hat sich das auch geändert.
Danke für die umfangreiche Erklärung zum Verständnis der Krankheit.
Die Kameraführung finde ich etwas schwierig.
Allerdings ist die Krankheit in der letzten Zeit überall Thema…..was natürlich traurig und gut ist.
Ich würde mir allerdings sehr wünschen, daß auch auf das Umfeld eingegangen wird.
Wie Wo kann ich unterstützen/helfen. Welche Themen sollte ich vermeiden mit dem betroffenen…..zb. Das Thema Essen/Lebensmittel usw.
Denn auch das Umfeld kann daran zerbrechen……
LG aus Hamburg