In dieser Episode spreche ich mit Prof. Karsten Köhler, Professor für Bewegung, Ernährung und Gesundheit an der Technischen Universität München und einer der führenden Experten zum Thema Sport & Energiestoffwechsel.
Viele Menschen setzen für die Gewichtsabnahme vor allem auf Sport und sind dann frustriert, wenn sich auf der Waage wenig bewegt. In dieser Folge klären wir, warum der Körper bei mehr Bewegung häufig gegensteuert, wie Energiekompensation entsteht und weshalb viele Menschen trotz regelmäßigem Training ihr Wunschgewicht nicht erreichen.
In dieser Folge erfährst du:
🧠 Was Energiekompensation bedeutet und wie der Körper bei mehr Sport an anderer Stelle Energie einspart
🚶 Welche Hürden den Abnehmerfolg ausbremsen können
🧬 Welche hormonellen Anpassungen bei Energiemangel auftreten, welche Unterschiede es zwischen Männern und Frauen gibt und was das mit Testosteron und Zyklus zu tun hat
🍽️ Wie Sport Appetit und Sättigung beeinflusst und warum Ernährung für Gewichtsverlust meist der stärkere Hebel bleibt
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Kapitel:
00:00:00 Intro
00:00:45 Typischer täglicher Energieverbrauch
00:03:00 Grundumsatz: Energieverbrauch in Ruhe
00:08:00 Aktivitätslevel und Kalorienverbrauch
00:13:30 Führt Sport wirklich zu Gewichtsverlust?
00:14:45 Energiekompensation: Wie der Körper gegensteuert
00:18:00 Stoffwechselanpassungen unter Belastung und Diät
00:22:00 Energie sparen im Alltag: weniger unbewusste Bewegung
00:24:30 Reduktion physiologischer Funktionen bei Energiemangel
00:26:45 Immunsystem und verfügbare Energie
00:29:00 Evolutionäre Strategien zum Energiesparen
00:32:00 Hormonelle Anpassungen bei Frauen
00:34:30 Unterschiede zwischen Männern und Frauen
00:37:00 Energieverfügbarkeit und Testosteronspiegel
00:40:00 Sport als Werkzeug zur Gewichtskontrolle
00:42:00 Ernährung und Sport: Was zählt mehr beim Abnehmen?
00:44:00 Einfluss von Sport auf Appetit und Sättigung
00:51:00 Adipogene Umwelt: Junk Food, Stress und Bewegungsmangel
00:53:30 Krafttraining und Kalorienverbrauch
00:54:00 Wie viel Energie verbraucht Muskelmasse wirklich?
00:59:00 Kann man den Stoffwechsel wirklich ankurbeln?
01:01:00 Alltagsbewegung: der unterschätzte Hebel
01:06:00 Verbrennt mehr Wasser trinken zusätzliche Kalorien?
01:07:30 Kälteexposition und braunes Fettgewebe
01:12:00 Krafttraining vs Ausdauertraining?
01:14:00 Abschließende Worte
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gallo herr prof alle nur laber laber wie immer aber ich bin ja mit 77j total vedrblodet keiner nicht einer will füe alle was ändern ab sofort ellenbogen und handgelenkschoner wie die inline skater fahrer .
Danke für den interessanten Podcast !
sehr langatmig mit Binsenweisheiten
Sehr gutes Gespräch, Themen die nur pauschal behandelt werden ausführlich besprochen. Größenordnungen kann man jetzt besser einschätzen, danke.
Der Körper baut Fett nicht ab, weil man einen einzelnen Muskel isoliert trainiert. Fettabbau entsteht dann besonders gut, wenn der Körper in einem niedrigen Insulinzustand Energie braucht und über längere Belastung gezwungen wird, auf gespeicherte Energie zurückzugreifen. Deshalb ist aus meiner Sicht Gehen, Schwimmen, Radfahren oder andere moderate Ausdauerbewegung für viele Menschen wertvoller als reines Pumpen im Studio. Muskelmasse ist gut — aber nur vorhandene Muskeln reichen nicht. Sie müssen auch regelmäßig arbeiten.
Sehr schwierig zu zuhören und zu folgen….der rote Faden geht verloren in Seitenthemen.
5 Wochen ohne Alk, vielen Dank!
Bitte ein Podcast zu Anorexie und Untergewicht und Kalorien
Danke für den Podcast. Für mich eine tolle Einordnung des Themas
Super informativ. Sehr entspanntes zuhoeren.
Einziger Punkt mit dem ich nicht uebereinstimme ist, dass 10kg Muskelmasse ohne Steroide nicht aufzubauen sind. Das kam in einem Nebensatz und das ist natuerlich in einem Jahr mit mittelmaessigem Training nicht wirklich umsetzbar, aber mit Plan definitiv in 2-3 Jahren umsetzbar!
Denke mal, dass der Satz eher so nebenbei kam, weil es auch nicht die Hauptthematik ist.
Ich habe also ein feuerstein Auto und darum bremst das auch
VIelleicht habe ich die Botschaft missverstanden, aber ich ganz und garnicht einverstanden. Man nimmt gut mit Sport ab. Man nimmt gut im Kaloriendefizit durch Nahrungsverzicht ab. All das funktioneirt ganz wunderbar. Man tut nichts umsonst. Es hat alles Effekte. Am Ende muss man die Ernährung und den Sport auch nicht in kalorien einengen. Es tut etwas metabolisches. Der Körper verändert sich. Signale sind anders oder überhaupt erst gesetzt. DANN geschieht richtig viel. Man muss mehr auf die Funktionen eingehen. Dann versteht man besser warum scheinbar gleiches Verhalten, ganz unterschiedliche Ergebnisse bringt. Auch das Kleine wird zu klein gemacht. 500kcal am Tag zuviel sind im Jahr 5kg auf den Rippen und in 6 Jahren dann schon 30kg. Es spielt eine große rolle in diesen scheinbar kleinen täglichen Dingen zu nivellieren.
Mir gefällt der Podcast, aber das Headset vom Gast nervt total, weil sein Ton dauernd lauter und leiser wird.
Nichts, was nicht ohnedies bekannt ist. Fazit: wir essen mehr als wir verbrauchen und wenn es so weitergeht, löscht die Menschheit sich aus. So schlimm es auch klingt: im Krieg war keiner übergewichtig und Herzinfarkt gab’s auch wesentlich weniger.
War nicht sehr aufschlussreich.
Na gut dann lasse ich es halt sein. Hilft ja alles nur minimal, wenn überhaupt. Was ein dreck
Habe gerne zugehört. Was mir aber zu kurz kam oder überhaupt nicht angesprochen wurde ist: Kann ein Cheatday den nach unten hin angepassten Stoffwechsel wieder deutlich nach oben pushen (6 Tage Diät/1Cheatday)? Und wie hoch sind die Nachbrenneffekte nach dem Sport (Muskelkater, Regeneration, Muskelaufbau) was den Kalorienverbrauch angeht? Ist es zu spät erst dann Nahrung aufzunehmen wenn der Magen knurrt? Oder man soll nie weniger als den Grumdumsatz essen. Was ist ein gesundes Kaloriendefizit (300-500kcal)? Kann man abnehmen wenn das Kaloriendefizit deutlich zu hoch ist (+500 aufwärts) oder schaltet der Körper dann in den Hungerstoffwechsel? Oder Praxistipps wie man am besten abnimmt? Kalorien tracken und die schrittweise Anpassung der Kalorien (wie viele Kalorien in welchem Zeitraum runterschrauben usw.)? Spielen Hormone auch eine wichtige Rolle beim Abnehmen? Ich habe mir mehr Infos bei deinem Gast vorgestellt! 🤷🏻♂️
2Liter Wasser mit 8 Grad C auf 37 Grad C zu erwärmen verbraucht 58 kcal. 1 kg Muskelmasse verbraucht rund 13 kcal pro Tag. Wenn ich 10 kg mehr Muskel habe entferne ich mich vom Sport. 10kg mehr Muskel belasten die Gelenke beim Joggen enorm. Im Ruderboot sind 10 kg Fleisch zusätzlich kein Vorteil. Und beim Radfahren ist das kontraproduktiv. Ich sehe Muskelberge ohne Funktion kritisch.
Ist er dein Doktorvater?
Wieder top!
10 Kg Muskelmasse ohne Steroide nicht möglich? Hm.
Mega stark! 😊 danke
Sehr tolle Folge! Danke Alessandro