Testosteronmangel und die körperlichen Folgen: (Selbstverschuldete) Gründe für zu wenig Testosteron



Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Bereits seit Jahrzehnten werden damit aber nicht nur positive Eigenschaften verbunden. Eine
1) übersteigerte Aggressivität,
2) hohes Konfliktpotenzial,
der 3) Hang zur Gewalt und noch mehr werden mit einem hohen Testosteronspiegel verbunden. Wissenschaftlich bewiesen sind diese Vorurteile nicht. Aber natürlich hat Testosteron auch „positive“ bzw. notwendige Wirkungen, und diese sind wissenschaftliche klar bewiesen. Und ein Testosteronmangel kann krank machen. Testosteronmangel wird auch Hypogonadismus genannt. Am häufigsten tritt er nach dem 40. Lebensjahr ein. Bis zu 30 % aller Männer sind von diesem sog. Late-Onset Hypogonadismus betroffen. Häufiger Grund bzw. Risikofaktor für einen Testosteronmangel: Testosteron Substitution in jüngeren Jahren, oft zum Muckiwachstum. Der Körper hat die eigene Produktion daher runtergefahren und das muss jetzt erst einmal wieder in Gang kommen.
Typische Symptome können von Störungen der Sexualfunktion über eine nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit bis hin zu Diabetes reichen. Was machen? Naja, Unterschiedlich: 1) Testosteronspritzen, 2) Testosteronkapseln, 3) -Sprays oder 4) -Pflaster. Aber immer unbedingt ärztlich abklären und nix einfach so im Internet kaufen. Denn es ist ein künstlicher Eingriff in den eigenen Hormonhaushalt.

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Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Die Videos dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzt niemals eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten Facharzt. Insbesondere bei Medikamenten gilt es Rücksprache mit Ihrem Arzt zu führen und die Packungsbeilage zu beachten. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden. Haftung ausgeschlossen.

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43 Comments

  1. 😂😂😂 Als wenn Testosteron sooo negativ ist… liebe Ärzte bildet euch! Nehmt das Thema TRT ernst!

    Testosteron wird oft mit erhöhter Aggressivität und Konfliktpotenzial in Verbindung gebracht, doch aktuelle Forschung zeigt ein differenzierteres Bild.

    Neurowissenschaftliche Studien an Menschen zeigen, dass ein höherer Testosteronspiegel nicht automatisch zu mehr Aggression führt. Im Gegenteil: Bei Frauen wurde sogar festgestellt, dass ein höherer Testosteronspiegel mit weniger Amygdala-Aktivität (einer Hirnregion, die an Aggression beteiligt ist) und weniger aggressivem Verhalten einhergeht. Ähnliche Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Testosteron pro-soziales Verhalten fördern kann.

    Der Zusammenhang zwischen Testosteron und Aggression ist komplex und wird stark von sozialen, kulturellen und psychologischen Faktoren beeinflusst. Bei Männern ist der Zusammenhang zwar messbar, aber schwach (z.B. r = 0.16) und tritt vor allem bei bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen oder nach Provokation auf.

    Insgesamt gibt es keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass ein hoher Testosteronspiegel beim Menschen direkt zu einem höheren Konfliktpotenzial oder mehr Aggressivität führt. Testosteron beeinflusst das Verhalten, aber Aggression entsteht immer im Zusammenspiel mit vielen anderen Faktoren.

    Testosteron allein verursacht beim Menschen kein generell erhöhtes Konfliktpotenzial oder mehr Aggressivität. Die Wirkung hängt vom Kontext und individuellen Eigenschaften ab.

  2. Was machen menschen die von Frau zum Mann geworden sind und ein leben Lang Testosteron gespritzt bekommen? Ist das schädlich mit 50 oder 60 jahren testosteron zu spritzen ?

  3. Hallo zusammen. Hallo Dr. Weigl
    Ist es richtig dass Soja Testosteron-Produktion im Körper sinkt u negativ beeinflusst ?!
    Es gibt viele Quellen die es bestätigen u viele welche es nicht.
    Was ist denn Richtig ?!

  4. Was sagen sie zur suplementierung von ashwaganda..wird es dem hype gerecht oder alles nur placebo? Video dazu wäre interessant..
    Danke für den vielen informativen content 😊

  5. Tatsächlich sind Männer nach studien mit einem erhöhten Testosteron in ihren Entscheidungen fairer und Kompromissbereiter. Die angebliche Aggressivität ist ein Mythos.

  6. Symptome kann ich bestätigen, im Sommer war ich bei geschätzten 8-9% KFA und habe als natural ziemlich sicher Testosteronmangek gehabt. Keine Lust auf gar nichts, Brainfog, Muskel- und Kraftverlust, leichte Reizbarkeit und das ständige Gefühl von Stress. Bei so ca. 12% ( grob geschätzt) gab es diese Probleme dann nicht mehr.

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