Haferflocken ungesund? So isst du Porridge und Müsli am besten | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund



Haferflocken isst Dr. Julia Fischer oft und am liebsten mit Obst und Nüssen. Du auch? Zum Beispiel als Overnight Oats oder Porridge zum Frühstück? Go for it! Die Medizinerin erklärt im Video, warum Haferflocken zu Unrecht als Dickmacher bezeichnet werden und warum das Getreide ganz und gar nicht ungesund ist. Zudem können Haferflocken sogar medizinisch wirken bei Darmproblemen oder Diabetes Typ 2 – wenn du ein paar Dinge beachtest.

00:00 Haferflocken für den Müll?
01:18 Das steckt in Hafer
02:15 Haferflocken
02:55 Kohlenhydratbomben?
05:28 Ist Hafer ungesund?
05:55 Haferflocken und Cholesterin
07:15 Hafer bindet Wasser
08:10 Hafermilch
09:00 Pestizide im Hafer?
10:10 Overnight Oats
10:45 Haferkleie vs. Haferflocken
11:00 Auf den Punkt

Hast du schon mal etwas von einer Haferkur gehört? Damit kannst du die Blutzucker-Regulierung verbessern und Insulinresistenz entgegenwirken – besonders interessant für Menschen mit Diabetes Typ 2, Fettleber oder als Einstieg ins Abnehmen. Mehr Infos:

Mehr Wissenswertes über Haferflocken:

Unsere Quellen:

Team:
Autorin: Janika Knau
Regie: Leo Dombrowski
Kamera: Juri Gerber
Schnitt: Leo Dombrowski
Grafik: Gideon Becker

Credit: picture alliance/NDR/Sebastian Reuter

#ndr #porridge #overnightoats

Und noch mehr spannende Dokus & Reportagen über das Gesundsein und Gesundbleiben findet ihr in der ARD Mediathek:
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ARD GESUND mit Dr. Julia Fischer ist ein YouTube-Kanal von ARD GESUND

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43 Comments

  1. Danke dafür! Wenn ich diese aufmerksamkeitsheischenden Influencer auf den aSozialen Medien sehe, wird mir übel. Ganz im Gegensatz zu meinen overnight Oats – die schmecken nämlich ganz fantastisch und tun mir gut!😊

  2. Hat sich von Euch schon mal jemand Haferkörner angesehen? Über die Hälfte davon sind meiner Meinung nach Abfall. Diese Körner sind teils schwarz, teils angefressen oder sonst irgendwie beschädigt. Ich spreche hier von Top-Marken-Produkten wie Davert Nackthafer und Sprießkorn Hafer von Donath. Bevor ich meine Haferkörner quetsche oder keimen lasse, sortiere ich den Abfall aus und behalte maximal die Hälfte, meistens nur ein Drittel essbare Körner übrig. Zugegeben, wenn man flüchtig guckt, sieht man vielleicht nur ganze wenige schwarze Körner. Aber bei echtem Hinschauen staunt man über die große Anzahl der minderwertigen Körner.

  3. Inhaltlich sehr gut und Julia Fischer bringt es immer sehr sympathisch rüber. Aber bitte bitte bitte hört auf mit diesen Anglizismen. Es wird doch eh erklärt was overnight oats sind. Laßt den Begriff einfach weg. Danke

  4. – 50g Haferflocken
    – 25g Haferkleie mit Keim
    – 1 EL geschroteten Buchweizen (mit einem Mörser zerkleinert)
    – 1 TL Apfelessig

    Der Buchweizen liefert das Enzym Phytase, das für den Abbau der Phytinsäure verantwortlich ist. Durch das Dörren der Haferflocken, in der industriellen Herstellung, geht die natürliche Phytase des Hafers verloren, deshalb füge ich sie wieder mithilfe des Buchweizen hinzu.
    Der Essig senkt den PH-Wert, das beschleunigt den Phytinsäureabbau nochmal deutlich. Einfach über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen. Dadurch sinkt die Phytinsäure um mind. 60%. Reines Einweichen senkt sie nur um ca. 10% – 15%. Die gute Nachricht ist, dass 50% Phytinsäurereduktion bereits ausreichen, um 80% der Mineralstoffe aufzunehmen.

  5. Die einzige Diät, die ich mir verordnet habe, ist die Social-Media-Diät. Damit komme ich mit dem Influencer-Virus nicht in Kontakt und erfreue mich seit Jahren meinem geliebten Bio-Porridge mit Haferkleie, Nüssen, Beeren, Sonnenblumen- und Kürbiskernen. Ach ja, frisch geschrotete Leinsamen kommen auch noch drauf.

  6. Was mich oft nervt: Es wird eine Frage als Titel vorangestellt und im Video wird dann die Entstehungsgeschichte von Hafer seit der Steinzeit erzählt. Mein Gott!

  7. Team Porridge! ♥
    Ich mache mir jeden Morgen eine Schüssel Protein-Porridge im Air Fryer. Schön warum und wohltuend. ♥

    Zutaten für 1 Portion
    • 55 g Haferflocken Zart
    • 200 ml No milk Hafer 1,8% Fett
    • 50 ml High Protein Sojadrink
    • 20 g Baking Protein Sahne
    • 10 g Cashewmus
    • 0,3 g Speisesalz
    Optional zum Untermischen für danach:
    • 15 ml No Milk Hafer 1,8% Fett
    • 5 g Kreatin

    Zubereitung für 1 Portion
    1. 20 g Sahne Protein (ungesüßt!) in 50 ml Milch anrühren. Sollte die Mischung zu sehr andicken, noch ein paar ml Milch oder Wasser Schlückchenweise hinzu fügen.
    2. 55 g Hafer in eine ausreichend große (600 ml Fassungsvermögen), feuerfeste, Schale geben.
    3. Restliche 200 ml Milch, die Protein-Mischung und 1 Prise Salz dazu geben und mit einem Löffel langsam vermischen
    4. 1 min quellen lassen (oder 30 min, wie im Video empfohlen zum Abbau von Phytinsäure)
    5. Bei AF mit unterschiedlich großen Schubladen die größere von beiden wählen. Dann: Programm Backen, 170°C und 15 min stellen.
    6. Schale mit vorgequollenem Porridge direkt auf den Schubladenboden stellen (bzw. das flache Röstgitter), Fach schließen, AF starten.
    7. Nach den 15 min Schale heraus nehmen, kräftig umrühren, dann 3 min ziehen lassen, das Porridge dickt nun deutlich nach.
    8. Bei Bedarf noch mit Geschmackspulver, Flavor Drops, Früchten, Schoko Drops, Nüssen oder anderen Zusätzen garnieren und ergänzen.

    PS: Es gehen auch andere Protein-Pulver, da Sucralose aber nicht über 120°C erhitzt werden soll (im inneren des Gerichts kein Problem, da wird es maximal 100°C, außen wo es bräunt geht es aber drüber), sollte darauf geachtet werden nur ungesüßte Protein-Pulver zu verwenden (hier gibt es auch vegane Varianten wie Soja, Erbse, Kürbis, Hanf). Wie sich das dann in Sachen Geschmack und Konsistenz auswirkt, müsste jeder für sich selbst testen. Hier sind Geschmäcker auch zu verschieden. Manch einer schmeckt z.B. den leichten Eigengeschmack von Erbsen-Protein heraus, ein anderer so gar nicht.

    Lasst es Euch schmecken!

  8. Meine Grosstante hat Jahrzehnte lang jeden Morgen Haferbrei gegessen (gekocht), nachdem sie jahrelang unter Magenschmerzen und Úlcera litt. Sie war topfit und fuhr Fahrrad bis sie 95 Jahre alt war. Außerdem sagte sie immer der Haferbrei bringt ihr ein "second breakfast", meint der Gang ins Bad nach dem Frühstück…😅

  9. Die Frau hat doch gar keine Ahnung von der Materie. Die Phytinsäure in Haferflocken wird überhaupt nicht abgebaut durch vorhergehendes Einweichen, da das dazu notwendige Enzym, die Phytinase, durch den Dämpfungsprozess bei der Herstellung der Haferflocken inaktiviert wird. Und selbst, wenn dies nicht passieren würde, weil man den Hafer mit einer Haferquetsche selbst frisch zu Haferflocken verarbeitet ohne diese zu dämpfen: Ein halbe Stunde wäre viel zu kurz, es würde quasi gar nichts bewirken. Bei kaltem Wasser z. B. wären mindestens 12 Stunden dazu notwenig, um einen nennenswerten Effekt zu erzielen, 24 Stunden wären noch besser – aber bei den gekauften Haferflocken nützt dies alles nichts mehr. Allerdings ist das nicht so tragisch, wenn die Haferflocken z. B. mit Milch zubereitet werden und dann entweder Früchte, die viel Vitamin C enthalten i n das Müsli gegeben werden oder s o f o r t danach eine Goldkiwi gegessen wird, die sehr reich an Vitamin C ist. Dieses Vitamin C verhindert, dass Phytinsäure sich an das Eisen und Zink binden kann und somit die Mineralien vom Körper trotz Phytinsäure aufgenommen werden können. Das sollte eine Ärztin eigentlich schon wissen, wenn sie über solch ein Thema spricht, anstatt Unsinn zu erzählen.

  10. Hallo Julia 🙂. Ich esse oft und gern Haferflocken und hab noch keinen Schaden davon getragen. Außerdem schmecken sie gut. Entweder mit warmer Milch, oder in Buttermilch oder Joghurt. Was ich mich eher frage. Der erste Typ in deinem Video, der Haferflocken verteufelt. Was will uns die Natur mit dem sagen???😂😂😂😂
    Liebe Grüße

  11. Hallo sehr toller, wertvoller Beitrag. Danke dafür und sehr verständlich rüber gebracht. Hatte auch schon einen Kollegen der meinte Haferflocken seiennicht gesund. Ich wusste es besser weil ich die Bücher von den Ernährungs Docs lese. Und nicht an Leute die sich im Netz für Experten halten. 👌😃 Gruß 😅

  12. Das Video zeigt für mich in erster Linie eins. Was für ein riesen großer Schmutz soziale Medien sind und insbesondere was für riesen Abschaum diese "influencer" sind.
    Egal ob dies Food-, Ernährungs-, Fitness Influencer, Rechte Clown Influencer usw. alle funktionieren nach dem gleichen Prinzip.
    Panische, übertriebene Videos raushauen, weil sie wissen, dass es in der Gesellschaft genug Schwachköpfe gibt, die es anklicken.

  13. Influencer – allen voran der Schwurbler mit dem Zottelbart und auch der Schreihals – sind die letzte Quelle, denen ich irgendetwas glauben würde. Als Diabetiker Typ 2 höre ich lieber auf evidenzbasierte Fakten und habe mit Hafer alles bestens im Griff.

  14. Son Quatsch! Steigt mal tiefer ein.. der Proteingehalt liegt zwar bei 13 g / 100 gr Haferflocken, aber die Aminosäuren sind nicht optimal, also kein Lysin. Oberflächlich verkaufen diese Studien uns alles.. bald heißt es, genmanipulierte Nahrung ausm Labor sei gesünder.. Hafer war Futter für Pferde, Länder wie die usa hatten zu viel davon und haben es uns als gesund und toll verkauft.. genau so wie sie es mit Mais statt Olivenöl gemacht haben.. kümmert euch um eure Aufklärung über mehrere Quellen .. jeder hat ein Hirn, nutzt es!

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