Sind die gängigen Methoden zum Kalorien berechnen komplett sinnlos? Unser Video enthüllt die erschütternde Wahrheit hinter Kalorienangaben und warum dein Kalorientracking dich möglicherweise in die Irre führt! Die wissenschaftlichen Fakten werden dich überraschen.
Millionen Menschen versuchen täglich, ihre Kalorien genau zu tracken. Doch wusstest du, dass Lebensmittelhersteller in der EU bis zu 20% vom echten Kaloriengehalt abweichen dürfen? Das entspricht einem ganzen Riegel in einer 100-Gramm-Tafel Schokolade! Und es wird noch schlimmer: Die Methoden zum Kalorien berechnen basieren auf Forschung von 1896 – älter als die Titanic!
Selbst komplexe Formeln zur Kalorienbedarf-Berechnung können um 300 Kalorien daneben liegen. Das ist mehr als ein ganzes Frühstück! Der physiologische Brennwert ändert sich zudem je nach Reifezustand und Verarbeitung der Lebensmittel. Eine grüne Banane hat deutlich weniger Kalorien als eine reife, und Nüsse liefern ganze 21% weniger Energie als auf der Packung steht!
Warum also das Abwiegen jeder Mahlzeit und das “Berechnen” von Kalorien? Dieses Video zeigt dir, warum das präzise Kalorienzählen wissenschaftlich unhaltbar ist und was stattdessen für dein Kaloriendefizit und deine Gesundheit wirklich zählt.
// Kapitel
0:00 Fast jeder zählt Kalorien
0:34 Die Kalorienbilanz
1:37 Wie gut stimmen die Kalorienangaben?
3:22 Woher kommen die Kalorienangaben?
8:32 Stimmt der Kalorienverbrauch?
10:58 Die Rechnung: So ungenau ist Kalorienzählen!
12:37 Ist Kalorienzählen Quatsch?
// Unser Team
Autor:innen: Janina Otto, Lena Bültena
Realisation: Katrin Krieft
Kamera und Schnitt: Lukas Anhalt
Grafik: Klaudia Fischer
// Hier geht’s zum Quellendokument
Artikel auf quarks.de:
Die Abnehmspritze – Durchbruch oder Gesundheitsrisiko?
Das können Diätshakes – und das nicht
—
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Wirklich sehr schlechtes Video. Nur zwei Dinge: Erstens, Kalorienzählen muss gar nicht genau sein. Es ist ein Richtwert. Wenn man zum Abnehmen ein moderates Defizit von 500kcal pro Tag anstrebt, dann ist es egal ob es in Wirklichkeit 400 oder 600 sind. Und wenn ich merke dass ich mit meinem Plan nicht abnehme und dass mein Grundumsatz vielleicht falsch war, dann ändere ich halt nochmal um 200kcal und probiere es damit weiter. Zweitens: Schwankungen addieren sich nicht auf. Sie gleichen sich über die Zeit aus. Meine Pizza hatte vielleicht 20% mehr als angegeben. Dafür hatte das Eis vielleicht 15% weniger, die Banane nochmal 5% mehr, das Käsebrot 10% weniger und so weiter. Über den Lauf von Tagen, Wochen und Monaten gleichen sich solche Schwankungen aus, das ist simple Statistik. Also ja, Abnehmen mit kalorienzählen funktioniert.
Dieses Video ist so peinlich. Wie man so einen Blödsinn auf einem Wissenschaftskanal vom deutschen Rundfunk verbreiten kann ist unbegreiflich.
Natürlich gibt Kalorien tracken nur eine Abschätzung, genauso wie niemand seinen genauen Bedarf kennt. Der fehlende Punkt ist, sich zusätzlich regelmäßig zu wiegen. Wenn ich z.B. pro Woche 0.5kg abnehme, weiß ich, dass das einem Defizit von 500kcal pro Tag entspricht. Dann ist es auch egal ob ich regelmäßig 300kcal zu viel oder zu wenig tracke, wichtig ist nur, dass ich einen Anhaltspunkt habe, wieviel ich essen muss um noch abzunehmen.
In Bezug auf Essstörungen ist es auch wesentlich gesünder alles in Maßen essen zu können als gesamte Lebensmittelgruppen auszuschließen wie bei vielen anderen Diäten. Bitte lernt richtig zu recherchieren bevor ihr weiter solch gefährliches Halbwissen verbreitet.
Dieses Video ist wirklich desinformation. Eine statistische Abweichung ist kein Messfehler. Die Kalorienmengen sind nicht falsch, sie schwanken um den Realwert. Mal ganz davon abgesegen, dass man gar keine große Genauigkeit brauchen. Wenn ich denke ich bin über mehrere Wochen in einem bestimmten Minus, aber nehme nicht entsprechens ab, muss ich wohl nachjustieren.
Eure Theorie und die Praxis liegen hier ganz weit auseinander. Wer mal ernsthaft über einen längeren Zeitraum Kalorien gezählt hat, wird das bestätigen können. Nach den ersten Wochen, in denen man häufig recht schnell Gewicht verliert, habe ich fast jede Woche ziemlich genau 600 Gramm abgenommen. Ich wiege mir Gemüse z.B. häufig gar nicht ab, sondern gebe in der App "eine mittelgroße Paprika" an. Bei Brot, Käse, Öl, Butter etc schreib ich mir wo es nur geht den ganz genauen Wert auf. Durchs Kalorienzählen mache ich mir viel mehr Gedanken darüber, was ich wirklich essen will. Ich esse nicht mehr mal eben irgendwas sondern nutze mein "Budget" bewusst für leckere Mahlzeiten, die ich richtig gerne mag, welche gleichzeitig satt machen und nicht allzu kalorienreich sind. Ich gebe mir dadurch bei der Zubereitung meiner Mahlzeiten mehr Mühe, weil ich verstanden habe, dass ich es mir Wert sein sollte. Wenn ich schon im Voraus weiß, dass ich mir am kommenden Tag auswärts was gönnen werde, dann plane ich mir das vorher schon ein. Das Wichtigste ist für mich, meine Mahlzeiten und ungefähren Kalorien am Vorabend schon zu tracken und dann am Tag nur noch anzupassen. Das hilft enorm, spontane Gelüste abzuschalten. Heißhungerattacken habe ich mittlerweile gar nicht mehr. Wenn ich tagsüber mal Lust auf ein Stück Kuchen habe, dann ändere ich in der App den Plan für den Rest des Tages, damit alles weiterhin passt. Kalorienzählen hört sich erstmal kompliziert an, aber nach ein paar Wochen ist es für mich kaum noch Aufwand gewesen. Man kommt da rein und dann ist es auch ganz schnell Normalität.
Das Verbrennen von Exkrementen führt zum Kichern? Alter Schwede.
Puh,warum lügt ihr? Dass kann doch nur mit Vorsatz sein, wenn man erwarten darf,dass ihr beim Thema Statistik an der Uni aufgepasst habt … Solche Beiträge machen einen traurig , was den ÖRR betrifft. Denn grundlegende Dinge dürfen nicht zur Angriffsfläche werden … Schon gar nicht als clickbait …pervers
Bin geschockt über diesen Beitrag 😮 ich hoffe nur, die Menschen informieren sich besser – wo anders. 🫠
Ich konnte in einem halben Jahr 18kg abnehmen mit Kalorien zählen
Schon wieder so ein Bullshit Video! Kalorien tracken ist das beste Mittel das man zunächst hat, auch wenn es ungenau ist. Natürlich sollte man danach mit regelmäßigem Wiegen überprüfen, ob man zu-/ abnimmt oder sein Gewicht hält und gegebenfalls nachkorrigieren, was in diesem Video einfach vollkommen weggelassen wurde, obwohl es das Tracken ergänzt. Ein Schelm würde fragen, wo eigentlich euer Video zur "neuen" Ernährungspyramide hin verschwunden ist?
Ja also sehe ich. Gleichzeitig als Person die ihr Leben lang mit Gewicht zu kämpfen hatte trotz sportlicher Erfolge hatte ich kein Maß wie viel ich esse. Ich weiß noch wie ich das erste Mal gemacht habe. Ich hatte einfach ein fast 900kcal Frühstück gehabt…. Ich war geschockt m.M. aß ich eigentlich nichts über den Tag hahaha
Noch ein Fakt: physikalischer brennwert wird in Joule gemessen, nicht (mehr) in Kalorien
Ihr habt viele wichtige Punkte, verfehlt das Thema aber leider vollständig. Ich kommentiere eigentlich nicht auf YouTube, aber das ist doch purer Ragebait.
Tatsächlich muss man Kalorien nicht besonders präzise zählen, sondern konsistent. Und statt den Verbrauch jetzt durch Richtwerte und Extrapolationen zu prophezeien, schaut man einfach auf die Waage und ermittelt ihn empirisch.
Tut man das über einen Zeitraum, bei gleichem Lebensstil, so kann man tatsächlich empirisch die Zunahme runter- oder hochregulieren.
Es ist so tatsächlich sehr einfach, zB einen Kalorienausgleich, ein leichtes Defizit oder ein starkes Defizit anzusteuern. Im Durchschnitt.
Ob nun meine abgeschätzten 2200 kcal am Tag auch Deinen 2200 kcal entspricht ist völlig unerheblich. Was mein „wahrer“ Verbrauch ist, ist auch unerheblich.
Mir hilftvdas Kalorienzählen beim zunehmen, da ich sonst tendiere zu wenig zu essen.
Es bedarf schon einer besonderen Hybris, im Brustton der Überzeugung so viel bullshit am Stück abzuladen.
Schon durch den/die Clickbait Titel des Videos weiß man, dass diese Produktion ein Griff ins Klo war.
Und dafür werden mein Steuergelder angefasst traurig so ein Müll zu verbreiten
🤡🤡🤡
So viel geballtes Halbwissen und Farming ist ja schon böswillig…..
Sowas wird von mein Rundfunkgebühr finanziert ihr redet sehr viel Quarks
🤦🏻örr mal wieder. Woher kommt eigentlich die Abneigung gehen Menschen, die an sich arbeiten? Wenn ich könnte, würde ich 18€/Monat anders investieren
Zunächst mal: Glas auf die Waage stellen und Tara drücken. Jetzt einen Löffel rauslöffeln und die Minus-Gramm sind das Gewicht. Es ist easy und schnell. Und nun zum Thema: Woher kommt der Anspruch aufs Gramm genau abwiegen zu wollen? Sorry, dass ich euch enttäuschen muss, aber auch bei der Zubereitung im Topf bleiben Rückstände an den Topfwänden, in den Schüsseln, außer man kratzt sie heraus. Aber das ist auch gar nicht der Sinn. Außerdem sind die Nährwertangaben nur eine Momentaufnahme aus einer Charge aus der Produktion. Die Rohstoffe variieren natürlich je nach Bedingungen beim Wachsen. Auch das sollte klar sein. ABER: Egal wie "ungenau" ihr es darstellen wollt: Es ist wesentlich genauer, als das, was die Leute im Alltag machen: Nämlich gar nichts. Daher überessen sie sich kalorisch mit Zuckerbomben. Zucker ist warum gefährlich? Weil auf geringem Volumen viel Energie verfügbar ist. Und so leid es mir tut, aber auch das Essensvolumen gehört zur Sättigung dazu, nicht nur die generelle Makro-Zusammensetzung. Ihr unterstütz Leute in ihrer ungesunden Ernährung. Ihr geht von einer definitiven 20%igen Abweichung aus, was totaler Quatsch ist. Das ist der erlaubte Rahmen. Im übrigen messen Hersteller auch mit den ungenauen Angaben wie: 4 kcal = 1 gr Carbs / Eiweiß und 9 kcal = 1 g Fett, statt 4,2 und 9,1. Oh, oh! Verarsche? Unsinn. Übrigens spielt auch die Thermogenese eine Rolle. Bis zu 30% der Protein-Kalorien benötigt der Körper, um das Protein absorbieren zu können. Bei Kohlenhydraten sind es 15 oder 20%. Das spielt also sehr wohl der Packungsangabe des Herstellers / Pizzakartons in die Karten. Ich meine, ihr beschreibt es mit dem physiologischen Brennwert, aber was ihr euch vor Augen halten solltet. In Deutschland essen wir nicht zu wenig, sondern trotz dieser Thermogenese immer noch zu viel. Wir leben im kalorischen Paradies für unseren Körper, der noch bis vor wenigen Jahrzenten eher Hunger leiden musste, statt wie heute vollgestopft zu werden. Mehr als 50% der deutschen Bevölkerung ist übergewichtig. Je nach Geschlecht geht das teilweise bis zu 60% hoch. Gibt es eine Quelle für die Essstörung im Zusammenhang mit Kalorienzählen? Aber Butter bei de Fische! Kalorien zählen ist SEHR sinnvoll. Sehr! Aber können wir mal darüber sprechen, wie man es tut? Ich tracke mein Essen immer mal wieder phasenweise. Aktuell wieder Seit bald 10 Wochen. Ich bin zugegebenermaßen diszipliniert in dem Bereich, weil ich gerne Daten auswerte. Aber eine Woche Kalorien zu zählen, um zu wissen, was man isst, sich bewusst machen, was auf dem Teller landet. Natürlich mit der Waage! Die zweite Woche kümmert man sich darum, je nachdem, ob man ab- oder zunehmen möchte, dass man die Kalorien um 100-150 kcal entsprechend verringert bzw. erhöht. Nach dieser Woche erkennt man eine TENDENZ. Man trackt eine weitere Woche und guckt mit den gleichen Kalorien, wie es weiterverläuft und verbessert seine Makros: Weniger gesättigte Fettsäuren (mehr Omega 3), weniger Zucker (also kurzkettige Kohlenhydrate im Austausch mit langkettigen Kohlenhydraten wie vollkorn. Oder wie es wohl bei den meisten Deutschen aussehen würde: Statt Snickers eine Portion Nudeln mit Tomatensoße. DAS IST bereits eine Verbesserung) und Protein, viele Proteine; Fisch, Ei, Tofu (Sojabohnen im allgemeinen), dann eben auch Fleisch, Hülsenfrüchte wie Linsen als Beispiel etc. pp. Dann hat man drei Wochen hinter sich und erkennt eine deutliche Tendenz. Und das zieht man weiter durch. Das ist eine Ernährungsumstellung und keine kurzfristige Diät. Man gewinnt Energie, gewöhnt sich an hochwertige Lebensmittel (eure Pizza zählt da wirklich in die gleiche Kategorie wie ein Snickers: Genussmittel statt Lebensmittel). Macht doch mal eine Pizza selbst. Die ist gesund und ihr könnt lecker Schinken und Mozzarella drauflegen. Oder Thunfisch. Boom! Proteinbombe. Keinen Hunger mehr, kein Craving, kein pseude "ich hatte ja so einen harten Tag, deshalb pfeif ich mir 5 Snickers rein. Fazit zu eurem Video: Bitte löschen. Ihr schürt dort ein Problem, wo keines ist und gleichzeitig gebt ihr keine Lösung.
Ok. Hart. Dachte Wissenschaftskommunikation sei das Steckenpferd der OR.
Sich ungefähr an die Angaben zu halten hilft enorm viel. Man misst ja mehr oder weniger immer auf die selbe Art und Weise. Also wird der Fehler auch immer derselbe bleiben.
Stellt man sich dann nach ein paar Monaten auf die Waage, weiß man, ob man mehr oder weniger essen muss. Keiner achtet dabei aufs Kalorien genau.
Hätte mir deutlich besseres erwartet als diesen Beitrag. Von der Idee gut aber sehr schwache Ausarbeitung.
Ja, übrigens! Gerne das Video zu den Verstoffwechselungen. Aber bitte mit weniger Meinungen.
Ich dachte bei Quarks sitzt die ein oder andere intelligente Person. Das Verständnis von Statistik und Messungenauigkeiten, welches hier an den Tag gelegt wird, entspricht eher dem von Achtklässlern, als von Leuten, die mit staatlicher Förderung die Bevölkerung bilden sollen.
Dank Kalorien zählen endlich abgenommen. Es kommt nicht auf jede einzelne Kalorie an sondern darauf, dass man eine Übersicht über sein Essverhalten bekommt. Im Regelfall isst man dadurch automatisch weniger und gesünder.
Dieses Framing ist der absolute Wahnsinn
Das einzig positive am video sind die Kommentare hier. Ich bin froh dass hier nicht so viele auf den Kopf gefallen sind. Lasst euch nichts einreden. Jeder der abnehmen möchte sollte grob Kalorien zählen, allein weil es ein Bewusstsein dafür schafft, wie viel versteckte kalorien man eigentlich zu sich nimmt!
Ich finde es schade wie ihr eine valide Methode zum Gewichts regulieren so in den dreck gezogen wird durch gezielte überspitzung, den darstellen der Richtwerte als ungenau nur weil sie älter sind.
Vorallem die Richtwerte von fetten Kohlenhydraten und Eiweißen wurden schon unzählig oft angepasst und verfeinert deswegen ergeben viele eurer Punkte auch keinen Sinn. Vorallem die +- 20 Prozent gleichen sich statistisch gesehen über die Dauer der Benutzung aus und spielen sogut wie keine Rolle mehr es ist krank wie wenig ihr Bilanzen und Statistiken versteht
Ich finde es schade wie ihr eine valide Methode zum Gewichts regulieren so in den dreck gezogen wird durch gezielte überspitzung, den darstellen der Richtwerte als ungenau nur weil sie älter sind.
Vorallem die Richtwerte von fetten Kohlenhydraten und Eiweißen wurden schon unzählig oft angepasst und verfeinert deswegen ergeben viele eurer Punkte auch keinen Sinn. Vorallem die +- 20 Prozent gleichen sich statistisch gesehen über die Dauer der Benutzung aus und spielen sogut wie keine Rolle mehr
Ich bin bei 12:05 und 12:25 von Quarks hier sehr enttäuscht. Richtige Fehlerfortpflanzung, wie man sie im Grundstudium in jeder Naturwissenschaft lernt wurde hier komplett ignoriert.
Auch wenn es jetzt keinen enormen Unterschied macht, der Fehler in eurem Beispiel ist +/- 450 kcal, und nicht wie von euch behauptet 550 kcal. Schade, dass so etwas grundlegendes wie falsche Fehlerrechnung dieses Video am Ende echt abschwächt, nachdem es eigentlich inhaltlich echt gut war.
Boah Geschlechtern / Gendern ist soooo out … ihr habt es immer noch nicht begriffen
Wie viele Leute haben an diesem Beitrag gearbeitet, und warum kennt niemand davon den zentralen Grenzwertsatz?
Was ist das bitte für ein Schwachsinn das Kalorienzählen nicht genau wäre, nur weil die Spannweite hoch ist?
Wie bekommt man eine Essstörung? Schau dumme Fitness-Influencer.
Gefährliches Halbwissen? Check.
Clips aus dem Context schneiden? Check.
Studien benennen die schon längst widerlegt wurden? Check.
Eine sehr parteiische Meinung zeigen? Check.
Ah, wir müssen woll bei Quarks sein, nur die machen so nen geistigen dünnpfiff.
Bei Minute 13: es ist eher umgekehrt, das Menschen die bereits Essststörung haben, zählen öfters kalorien, und nicht umgekehrt. Also Essstörung wird nicht durch kalorienzählen enwickelt…
Was mich am meisten getriggert hat ist die Story mit dem Ka**e verbrennen. Nur weil Wissenschaftler Exkremente verbrennen um die enthaltene Energie zu ermitteln ist die Wissenschaft dahinter doch nicht unseriös?!? Einstein hat mit Sicherheit auch auf dem täglichen Stuhlgang über seine Theorien nachgedacht. Ist deshalb die Relativtätstheorie jetzt weniger wichtig?
Ist die Abweichung normalverteilt? Wenn ja sollte es auf Dauer dann ja egal sein, auch wenn es 20% sind
Leider journalistisch extrem schlecht und framend.
Das mag sein, dass das ungenau ist. Ich konnte mit dem Zählen abnehmen, war aber auch super stressig, weil man alles wiegen muss. Und wenn man was verarbeitetes wie Wurst isst, wird es echt tricky…Aber mir half es, ein Gefühl für Portionengrößen zu bekommen.
Alles Kalorienzählen hilft allerdings null, wenn man Stressesser ist^^
ich tracke immer allen und habe damit kein problem, manchmal ist es dann eben ungenau, das ist aber immernoch besser als einfach alles was ich finde in mich hineinzuschaufeln
Um den Kalorienwert von Nahrungsmitteln zu berechnen, werden diese in einem Bombenkalorimeter verbrannt. Die entstandene Wärmeenergie wird in Kilokalorien angegeben. Daher werden Kalorien auch als Brennwert bezeichnet. Wenn dein Körper ein Ofen ist und dieser die Nahrung verbrennt, macht Kalorien zählen in jedem Fall Sinn. Dumm nur, dass ein Mensch, wie jeder biochemische Organismus, seine Nahrung verstoffwechselt. Kalorienwerte lassen daher sich nicht 1:1 auf einen Menschen übertragen. Kalorien zählen wird oft als die ultimative Methode zur Gewichtskontrolle und zum Abnehmen dargestellt. Die Idee scheint einfach: Wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbrennt, verliert man Gewicht. Doch diese Ansicht ignoriert viele komplexe Faktoren, die die Energiebereitstellung und -verwertung im menschlichen Körper beeinflussen.
Verschiedene Nahrungsmittel liefern nicht nur unterschiedlich viele Kalorien, sie benötigen auch unterschiedlich viel Energie für ihre Verdauung und Aufnahme. Eiweiß ist ein hervorragendes Beispiel: Es hat einen hohen thermischen Effekt, was bedeutet, dass der Körper mehr Energie aufwenden muss, um es zu verstoffwechseln. Studien zeigen, dass etwa 20-30 % der Kalorien aus Eiweiß allein durch die Verdauung verbrannt werden. Im Vergleich dazu liegt der thermische Effekt von Kohlenhydraten bei etwa 5-10 % und der von Fetten nur bei 0-3 %. Auch der Verarbeitungsgrad und Zusammensetzung eines Lebensmittels sowie Umwandlungsprozesse (Stärke>resistente Stärke) können beeinflussen wie viel Energie vom Körper gespeichert, verwertet oder ausgeschieden wird.
Hormone spielen eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel und bei der Gewichtskontrolle. Insulin, ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel reguliert, beeinflusst, wie der Körper Fett speichert. Eine Ernährung, die reich an raffinierten Kohlenhydraten ist, kann zu erhöhten Insulinspiegeln führen, was die Fettspeicherung begünstigt. Im Gegensatz dazu fördern Proteine und gesunde Fette eine stabilere Insulinreaktion, was dem Körper helfen kann, effizienter Energie zu nutzen und Fett zu verbrennen. Auch Glukagon, Cortisol sowie T3 (Triiodothyronin) und T4 (Thyroxin) sind wichtige Stoffwechselhormone. Sie regulieren den Stoffwechsel und beeinflussen viele Körperfunktionen wie den Energieverbrauch und das Wachstum. Diese werden durch die Aufnahme unterschiedlicher Nahrungsmitteln gebildet und reguliert.
Die Darmflora, das komplexe Ökosystem von Mikroorganismen in unserem Verdauungstrakt, beeinflusst ebenfalls, wie unser Körper Nährstoffe verarbeitet. Eine gesunde und vielfältige Darmflora kann die Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen optimieren und den Stoffwechsel anregen. Ungesunde Ernährungsgewohnheiten können die Balance der Darmflora stören, was zu einer ineffizienten Energieverwertung und Gewichtszunahme führen kann. So können z.B. Bakterienstämme der Bacteroidedes Zuckermoleküle verkapseln und ausscheiden, während Bakterienstämme wie die Firmicutes Selbst aus Ballaststoffen für den Körper verwertbare Energie herstellen können.
Die tatsächliche Kalorienaufnahme variiert von Mensch zu Mensch und hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab. Selbst wenn zwei Personen die gleiche Menge an Kalorien zu sich nehmen, kann die tatsächliche Menge an Energie, die ihr Körper daraus gewinnt, unterschiedlich sein. Der Verdauungstrakt, die Effizienz der Nährstoffaufnahme und der Stoffwechsel jeder Person spielen eine große Rolle dabei, wie viele Kalorien tatsächlich aufgenommen und genutzt werden. Das bedeutet, selbst Menschen mit identischen Körpermaßen beziehungsweise Körper-Daten (Gewicht, Geschlecht, Alter, Größe…) können unterschiedlich viel Energie verbrauchen, aufnehmen oder ausscheiden.
Das Kalorienzählen ist im Alltag oft unpraktisch und schwer umsetzbar. Beim Essen im Restaurant oder auf einer Geburtstagsfeier ist es nahezu unmöglich, die genaue Kalorienmenge jedes Gerichts zu kennen. Auch die Nahrungsmitteltabellen bieten oft nur Schätzwerte, die nicht die genaue Menge der aufgenommenen Kalorien widerspiegeln. Dies führt zu Ungenauigkeiten und kann den Prozess frustrierend und ineffektiv machen. Zudem ändert sich mit dem Alter und dem veränderten Gewicht der Energiebedarf des Körpers, so dass dieser permanent neu berechnet und angepasst werden muss.
Nicht alle Kalorien werden gleich vom Körper aufgenommen und verarbeitet. Beispielsweise wird ein Teil der Kalorien aus ballaststoffreichen Lebensmitteln oder solchen mit hohem Fettgehalt, wie Olivenöl, nicht vollständig aufgenommen und wieder ausgeschieden. Dies bedeutet, dass die Kalorienangaben auf Verpackungen oft nicht die tatsächliche Kalorienaufnahme widerspiegeln. Schluckt man z.B. ganzen Haselnüsskerne wird weniger Energie aufgenommen, als würde man die gleiche Menge als Nussmus konsumieren, obwohl die Kalorien identisch sind. Die Qualität der Nahrung ist entscheidend für eine gesunde Ernährung und effektives Gewichtsmanagement. Vollwertige Lebensmittel wie Gemüse, Obst, mageres Fleisch, Fisch, Nüsse und Samen bieten nicht nur notwendige Makro- und Mikronährstoffe, sondern auch Ballaststoffe und Antioxidantien, die den Körper bei der optimalen Energieverwertung unterstützen.
Das ständige Zählen von Kalorien kann zu einer ungesunden Besessenheit mit Essen und einem gestörten Essverhalten führen. Verbote, permanente Einschränkungen und strenge Regeln lassen sich nicht ewig durchhalten und können zu Ausgrenzungen führen. Es kann Stress und Schuldgefühle verursachen, besonders wenn man sich nicht an die vorgegebenen Kalorienziele halten kann, weil man zu Nahrungsmitteln greift, die Heißhunger verursachen und den Energie/Hormanhaushalt durcheinander bringen. Eine gesunde Beziehung zu Nahrung basiert auf Achtsamkeit und dem Verständnis der eigenen Bedürfnisse, nicht auf strikten Zahlen.
Kalorien zählen kann ein nützliches Werkzeug sein, aber es ist keineswegs die einzige oder beste Methode zur Gewichtskontrolle. Der menschliche Körper ist ein komplexes System, das durch zahlreiche Faktoren beeinflusst wird. Um gesund abzunehmen und das Gewicht langfristig zu halten, ist es wichtig, eine ganzheitliche Sichtweise einzunehmen, die die Art der Nahrungsmittel, hormonelle Einflüsse, die Gesundheit der Darmflora und den individuellen Stoffwechsel berücksichtigt. Anstatt sich ausschließlich auf Kalorien zu konzentrieren, sollte der Fokus auf einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung liegen, die den Körper optimal unterstützt. Jeder Mensch ist ein Individuum. Es ist nicht entscheidend, wie viel Energie in der Nahrung steckt, sondern woraus diese zusammengesetzt ist und wie der Körper diese verarbeitet. Obwohl zig Millionen Mensche Kalorien zählen, werden weltweit immer mehr Menschen übergewichtig und krank. Es darf daher angezweifelt werden, dass das Zählen eines Brennwerts der beste Weg ist, wenn man ein gesundes Körpergewicht anstreben will.
Wir rechnen auch heute noch mit einer über 100 Jahre alten Formel (Die Henry-Benedict-Formel, auch bekannt als Mifflin-St. Jeor-Formel), die nicht das Individuum berücksichtigt, sondern sich auf einen ein Querschnitt aller Menschen bezieht. Daher kann es sein, das diese Rechenformel bei einigen Menschen gut funktionieren, bei anderen hingegen überhaupt nicht.
2 Frauen die viel reden wenn der Tag lang ist und davon ist aber so vieles Quatsch. Finanziert von unseren Steuergeldern 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Selbst Abweichungen von 20% sind auf lange Sicht zu vernachlässigen. Vielleicht hat man an heute zu viel gegessen, dafür morgen wieder etwas weniger. Je länger man die Kalorien zählt, desto mehr gleichen sich die Messfehler aus.
Es wirkt so, als würde das Video aktiv nach Argumenten gegen das Kalorienzählen zu suchen, anstatt sich ein differenziertes Bild zu machen.
Menschen die Kalorien zählen haben häufiger Probleme mit Essstörungen…. wer hätte es gedacht das Menschen die einen ungesunden Bezug zu essen haben Kalorien zählen. Seid ihr nicht die die auf Kausalität und Korrelation rum hacken!?
ChatGPT zu der kritischen Einordnung einiger Aussagen im Video:
„Kalorienzählen ist totaler Quatsch“
Diese Aussage ist stark verkürzt und pauschal. Richtig ist: Kalorienzählen ist nicht exakt, da sowohl Energiegehalt von Lebensmitteln als auch individueller Verbrauch schwanken können.
Trotzdem kann Kalorienzählen hilfreich sein:
– zur Entwicklung eines Gefühls für Portionsgrößen und Energiedichte
– zur gezielten Gewichtsreduktion, insbesondere in Kombination mit professioneller Ernährungsberatung
Gerade in der Adipositastherapie bleibt die Kalorienbilanz laut evidenzbasierter Leitlinien ein zentrales Element (vgl. Deutsche Adipositas-Gesellschaft, 2023: S3-Leitlinie Prävention und Therapie der Adipositas bei Erwachsenen).
„Die Grundlage der Kalorienberechnung ist über 100 Jahre alt“
Das stimmt – die ursprünglichen Berechnungen basieren auf dem Atwater-System (ca. 1890er Jahre). Aber:
Das Verfahren wurde seitdem mehrfach weiterentwickelt. Beispielsweise durch:
– Anpassung von Verdaulichkeitsfaktoren
– moderne nationale Lebensmitteldatenbanken (z. B. USDA FoodData Central, Bundeslebensmittelschlüssel)
– aktuelle Studien, die indirekte Kalorimetrie oder doubly labeled water verwenden (vgl. Westerterp 2017, J Nutr; Lam & Ravussin 2016, Cell Metabolism)
Fazit: Die Basis ist historisch – aber die Methodik ist nicht „veraltet“.
„Schwankungen bis zu 1100 kcal pro Tag“
Diese Zahl bezieht sich vermutlich auf Extremfälle, bei denen sowohl Kalorienaufnahme als auch Energieverbrauch stark variieren.
In der Realität zeigt sich:
– Bei regelmäßigem Essverhalten sind die Schwankungen deutlich geringer.
– Für Gewichtsveränderungen ist der langfristige Trend entscheidend, nicht die tagesgenaue Kalorienbilanz.
Vgl. Hall et al. (2012), Int J Obes: Selbstberichtete Energiezufuhr weicht häufig ab, dennoch korrelieren langfristige Energieüberschüsse/-defizite mit Gewichtsentwicklung.
Gern geschehen.
Ich bin wie viele andere in den Kommentaren auch sehr enttäuscht von dem Video weil viele Punkte meiner Meinung nach einfach sehr schlecht sind. Ein paar davon zähle ich mal auf:
Bei 9:15 betreibt ihr einfach unnötiges Influencer bashing.
Eure Aussage: "Zurück zum Grundumsatz. Den kann man nämlich haargenau berechnen, sagen zumindest einige Influencer in ihren Videos."
Die Videos:
"In diesem Video zeige ich dir wie du deinen Kalorienverbrauch mit der höchsten Genauigkeit ermitteln kannst."
Und in den beiden anderen Videos wird auch an keiner Stelle gesagt, dass es exakt ist, sondern einfach nur Formeln angegeben.
Diese aus dem Kontext gerissenen Reels kann man also einfach nicht als Grundlage für eure Aussage heran ziehen. Selbst wenn von der "höchsten" Genauigkeit gesprochen wird, bedeutet es noch längst nicht, dass diese genau ist. Es bedeutet einfach nur, dass es nicht genauer geht.
Bei 13:08: "Kalorienzählen kann zu einem Problem führen. Studien zeigen, dass Menschen die mit Apps Kalorienzählen häufiger Essstörungen haben."
Die Aussage sagt erstmal überhaupt nichts über die Kausalität aus.
Genauso richtig wäre wahrscheinlich: Leute die sich in Therapie befinden begehen häufiger Straftaten. Oh ja vielleicht gerade WEIL sie Straftaten begangen haben sind sie in Therapie.
Die Kausalität kann auch oben so sein, dass Leute eine Essstörung haben, unzufrieden mit ihrer Ernährung sind und durch Kalorienzählen da raus kommen wollen.
Der Punkt ist super schwach. Hier muss in jedem Fall die Kausalität genannt werden, was aus was folgt.
13:28: "Suggeriert, dass man alles Essen könnte, es kommt nur auf die Menge an."
Kalorienzählen wird zumindest von Leuten die ich kenne die das machen immer nur als Methode abzunehmen gesehen.
Ich habe noch nie jemanden sagen hören: Ich esse jetzt nur noch gesundes weil ich Kalorien zähle.
Kalorienzählen funktioniert aber auch mit Burger und Pommes. Dann muss man halt eben einfach wirklich wenig Essen. Leute haben das aber vorgemacht.
Aber Leute die Kalorienzählen greifen wahrscheinlich auch mal schneller zu gesundem Gemüse, weil das Teilweise ein hohes Volumen für wenige Kalorien bietet.
Kalorienzählen funktioniert ja auch nicht so wie im Video beschrieben.
Die Berechnung wie viele Kalorien man wirklich braucht ist ja nur der Startpunkt. Allerdings kontrolliert man regelmäßig das Gewicht und passt ausgehend von diesem Trend die Kalorienzufuhr an.
Ob Berechnungsmethoden daher haargenau sind spielt auch wirklich keine große Rolle, weil man kann ja testen was man ungefähr gebraucht.
Auch der Punkt mit den Abweichungen in den Kalorienangaben ist eigentlich irrelevant, weil wie gesagt zum einen über die Gewichtskontrolle über einen längeren Zeitraum die Anzahl an zu sich genommenen Kalorien variiert wird und zum anderen nur eine konstant zu wenig Kalorien anzeigende Verpackung in den ersten Monaten ein Problem wäre. Wenn das eine Produkt mehr als angegeben Kalorien hat und das andere weniger, dann wird sich das im Laufe der Zeit etwas ausgleichen. Und dabei ändert sich ja dann nur dein Startwert erstmal. Über die Gewichtskontrolle wird man eh später den Bedarf anpassen.
Ich finde hier wird etwas unnötig das Abnehmtool Kalorienzählen schlecht gemacht.
Ist es was für jeden? Mit Sicherheit nicht.
Aber funktioniert es?
Unbestreitbar Ja. Für fast jeden funktioniert es erstmal weniger zu essen wenn man abnehmen möchte.
Ob das zu Heißhunger oder anderen Gelüsten führen kann hat erstmal nichts damit zu tun ob die Methode an sich funktioniert.
Ich selbst habe noch nie Kaloriengezählt und weiß auch nicht ob ich es je tun werde.
Ich mag es einfach nicht wenn falsche Sachen gesagt werden.
Das das video schrott ist und wissenschaftlich schlicht schlecht ist haben die kommentare jetzt schon häufig genug gesagt rafft euch mal und macht ein richtig stellendes video
Was ist nur aus Quarks geworden? Reißerische Aufarbeitung, wo ist das Wissenschaftliche Daten nüchtern und neutral darzulegen geblieben? In der Schule hätte es dafür nur ne fünf geben beim netten Lehre der euch mag sonst eine Sechs.
komisch, dass das mit dem ziemlich akkuraten zählen bei mir und vielen anderen ziemlich gut funktioniert